
Weihnachts-Plätzchen für Hunde: Grundrezept und besondere Kreationen
Die Adventszeit ist nicht nur für uns Menschen eine besondere Zeit – auch unsere Hunde können die festliche Stimmung genießen! Mit selbstgemachten Weihnachtsplätzchen für Hunde könnt ihr eure Fellnasen verwöhnen, die Bindung stärken und gesunde Snacks mit hochwertigen Zutaten verfüttern.
Erfahre, welche Zutaten sich gut zum Backen eignen und wichtige Tipps für eure Hunde-Weihnachtsbäckerei oder springe direkt zu unserem Lieblingsrezept für hochwertige und super einfache Hunde-Plätzchen.
Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen und welche Zutaten eignen sich zum Backen?
Grundsätzlich können selbstgemachte Hundekekse eine tolle Belohnung sein und bei der richtigen Verarbeitung sind viele Zutaten, die du bereits aus deiner eigenen Weihnachtsbäckerei kennst, auch für deinen Liebling geeignet. Jedoch solltest du immer darauf achten, dass du Lebensmittel verarbeitest, die dein Hund grundsätzlich verträgt. Wenn du normalerweise keine glutenhaltigen Leckerlis fütterst oder auf Laktose verzichtest, verbacke kein Mehl oder Quark.
Folgende Zutaten können ideal in Keks-Teigen verarbeitet werden:
Basis für den Teig: Reismehl, Kartoffelmehl, Maismehl, Haferflocken (fein gemahlen oder ganz) – sorgen für eine feste, gut formbare Konsistenz und liefern Ballaststoffe für die Verdauung.
Proteinquelle: Hüttenkäse, Joghurt, Quark, Thunfisch, Käse, Monoprotein-Fleischmehle – liefern wertvolles Eiweiß, unterstützen die Muskelbildung und machen die Kekse besonders nahrhaft.
Vitamin- und Geschmackslieferanten: Obst wie Banane, Apfel, Birne und Gemüse wie Karotten oder Kürbis – versorgen deinen Hund mit wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen.
Nährstoffversorgung: Futteröle wie Distelöl, Leinöl oder Sonnenblumenöl – reich an ungesättigten Fettsäuren für Haut und Fell; achte darauf, dass das Öl erhitzbar ist oder nutze es in No-Bake-Rezepten.
Topping oder Zusatz: Leberwurst, Funktionspasten, Erdnussmus (ungesüßt) – sorgen für besonderen Geschmack, zusätzliche Nährstoffe und machen die Kekse unwiderstehlich für deinen Hund.
Tabus: Schokolade, Rosinen, Zucker, Muskat, Nelken, Zimt – diese Zutaten sind für Hunde schädlich und sollten in Hundekeksen auf keinen Fall verwendet werden.
Tipps für gelingsichere und schmackhafte Hundekekse

Haltbarkeit beachten
Frische Zutaten enthalten keine Konservierungsstoffe, daher haben die Kekse nur eine begrenzte Haltbarkeit. Einige Sorten eignen sich zum Einfrieren oder halten im Kühlschrank länger. Gebackene Kekse sollten nach dem Backen etwas länger trocknen und anschließend luftdicht verschlossen werden.

Futtermittelunverträglichkeiten berücksichtigen
Belasse die Rezepte lieber bei wenigen Zutaten. Zeigt dein Hund allergische Reaktionen, verzichte auf die Kekse oder konsultiere deinen Tierarzt.

Kleine Mengen backen
Teste die Rezepte zuerst mit kleinen Portionen, um zu prüfen, ob dein Hund sie verträgt und mag.

Portionsgrößen beachten
Auch bei gesunden Hundekeksen gilt: In Maßen füttern. Je nach Größe des Hundes und der Kekse reichen 1–3 Stück pro Tag. Rechne die Kekse in den täglichen Nährstoffbedarf deines Hundes ein und reduziere gegebenenfalls die Futterration.
Rezept 1: Unser Lieblings- Grundrezept für Hundekekse
Zutaten (für ca. 20–25 Kekse)
200 g Haferflocken
100 g Monoprotein Fleischmehl (z.B. Sorte Lachs von kauartikel.com)
100 ml Öl (z. B. Kokosöl – Achte darauf raffiniertes oder hochwertiges Öl zu verwenden, die hitzebeständig sind. Native, kaltgepresste Öle eignen sich nicht, da die enthaltenen hochwertigen Fettsäuren beim Erhitzen zerstört werden und Schadstoffe gebildet werden können)
2–3 EL Wasser (je nach Teigkonsistenz)
Optional nach Wunsch: 50 g geriebene Karotte, 50 g Kürbispüree, 1 kleine zerdrückte Banane
Zubereitung
1. Haferflocken mahlen (optional): Für einen feineren Teig die Haferflocken kurz in einem Mixer zerkleinern. Wer grobe Konsistenz mag, kann sie auch ganz lassen.
2. Trockene Zutaten mischen: Haferflocken und Fleischmehl in einer Schüssel gut vermengen.
3. Flüssige Zutaten zugeben: Öl und optional pürierte Zutaten (z. B. Karotte, Kürbis, Banane) hinzufügen. Nach und nach Wasser einrühren, bis ein formbarer, leicht klebriger Teig entsteht.
4. Teig ausrollen: Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (Haferflockenmehl) ca. 0,5–1 cm dick ausrollen.
5. Kekse ausstechen oder schneiden: Mit Ausstechern Formen ausstechen oder den Teig in kleine Rechtecke schneiden.
6. Backen: Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 175 °C Umluft ca. 15–20 Minuten backen, bis die Kekse leicht goldbraun sind.
7. Abkühlen lassen: Vor dem Lagern vollständig auskühlen lassen. Danach luftdicht aufbewahren. Kekse halten sich 1–2 Wochen im Kühlschrank oder länger eingefroren.
Rezept 2: Die moderne No-Bake Variante
Zutaten (für ca. 12–16 Würfel/Häppchen)
100 g Mehl deiner Wahl (z. B. Dinkelmehl, Kokosmehl, Reismehl oder Haferflocken fein gemahlen)
50 g Monoprotein Fleischmehl zum Beispiel Sorte Lamm von kauartikel.com
2 EL Erdnussmus (ungesüßt, ohne Xylit)
2 EL Leinöl
2–3 EL Naturjoghurt oder Hüttenkäse (optional, für bessere Bindung)
Optional: 1 kleine geriebene Karotte oder 1 EL Apfelmark (ohne zugesetzten Zucker) und Topping deiner Wahl (z.B. PHA GastroPaste zum Verzieren)
Zubereitung
1. Trockene Zutaten mischen: Mehl deiner Wahl und Fleischmehl in einer Schüssel gut vermengen.
2. Flüssige Zutaten einarbeiten: Erdnussmus, Leinöl und optional Naturjoghurt/Hüttenkäse hinzufügen. Alles gut verkneten. Bei Bedarf 1–2 EL Wasser oder Apfelmus einarbeiten, bis eine formbare, leicht klebrige Masse entsteht.
3. Formen: Entweder von Hand kleine Kügelchen formen oder die Masse in eine Eiswürfelform füllen und leicht andrücken
4. Kühlen: Mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Für längere Haltbarkeit können die Kügelchen auch eingefroren werden.
5. Topping: Nach dem Kühlen kannst du die Plätzchen mit etwas Erdnussmus oder einer beliebigen PHA FunktionsPaste bestreichen und mit Fleischmehl oder Leckerli-Krümeln verzieren
Tipps
- Teigkonsistenz prüfen: Der No-Bake-Teig sollte formbar, aber nicht zu klebrig sein. Bei Bedarf etwas Mehl oder Apfelmus hinzufügen, damit die Kügelchen gut halten.
- Kleine Portionen verwenden: Besonders beim ersten Mal lieber wenige Häppchen herstellen, um zu testen, ob dein Hund die Zutaten gut verträgt.
- Eiswürfelformen nutzen: Ideal für gleichmäßige Portionen und praktische Lagerung. Die Masse fest in die Formen drücken, damit die Kugeln beim Kühlen ihre Form behalten.
- Kühlen statt Backen: Mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. So behalten die Kugeln ihre Konsistenz und Nährstoffe bleiben erhalten.
- Abwechslung durch Obst/Gemüse: Optional geriebene Karotten, Kürbis oder Apfelmark untermischen, um Geschmack, Feuchtigkeit und Vitamine zu erhöhen.
- Leinöl sparsam dosieren: Liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, sollte aber in kleinen Mengen eingesetzt werden, um die Kalorienaufnahme zu kontrollieren.
- Erdnussmus nur in Maßen: Gibt Geschmack und Fett, ist aber sehr energiereich – kleine Mengen reichen aus.
Besondere Belohnung oder durchdachtes Geschenk
Selbstgemachte, hundefreundliche Weihnachtsplätzchen für Hunde sind nicht nur eine gesunde Leckerei, sondern auch ein liebevolles Geschenk für Hundefreunde. Schön verpackt in kleinen Tüten oder Boxen werden sie zum Hingucker unter dem Weihnachtsbaum und bringen Freude für Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen. Weihnachten bietet die perfekte Gelegenheit, die Bindung zu eurem Hund zu stärken. Mit selbstgemachten Keksen aus hochwertigen Zutaten wie Fleischmehlen, gesunden Ölen, Obst und Gemüse könnt ihr eure Fellnasen sicher verwöhnen. Die Rezepte sind einfach, flexibel und lassen sich individuell an die Bedürfnisse eures Hundes anpassen. Egal ob gebacken oder als No-Bake-Häppchen – eure Hunde werden die weihnachtlichen Leckerlis lieben. So wird die Adventszeit zu einer rundum festlichen, genussvollen und gesunden Zeit für euch und eure Vierbeiner.

Q&A
Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen?
Welche Zutaten darf ich in Hundekeksen auf keinen Fall verwenden?
Wie oft darf mein Hund Weihnachtsplätzchen bekommen?
Was mache ich, wenn ich Hundeplätzchen backen will aber mein Hund Unverträglichkeiten hat?
Wie lagere ich selbstgemachte Hundekekse richtig?
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