Pflanzenstoffe
Rohstoff

Bärentraubenblätter

Bewährte Pflanzenkraft für gesunde Nieren und ableitende Harnwege

Bärentraubenblätter stammen von der Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi), einem immergrünen Zwergstrauch, der vor allem in nordischen und alpinen Regionen heimisch ist. Sie gehört zur Gruppe der Harnwegs-Therapeutika und wird seit dem Mittelalter als einer der wirksamsten pflanzlichen Helfer für die ableitenden Harnwege geschätzt. Ihr wichtigster bioaktiver Wirkstoff ist Arbutin, ein Phenolglykosid, das im Körper zu Hydrochinon umgewandelt wird und eine stark antimikrobielle Wirkung im Harntrakt entfaltet. Sie zeichnet sich durch ihre stark reinigende und zusammenziehende (adstringierende) Eigenschafte aus. In der Tiergesundheit wird sie eingesetzt, um das Milieu der Blase und Harnwege rein zu halten und die natürliche Abwehrfunktion zu unterstützen.

• Stark adstringierende Wirkung zur Festigung der Schleimhäute
• Hoher Gehalt an Arbutin mit antimikrobieller Wirkung
• Unterstützt gezielt Nieren und ableitende Harnwege
• Unterstützt das Immunsystem direkt im Urogenitaltrakt

Wozu werden Bärentraubenblätter in der Tiergesundheit verwendet?

Bärentraubenblätter werden in der Tiergesundheit vor allem zur Unterstützung der Nieren- und Harnwegsfunktion eingesetzt. Der enthaltene Wirkstoff Arbutin entfaltet im alkalischen Milieu des Harns eine antibakterielle Wirkung und kann helfen, Keime im Harntrakt zu hemmen und so Entzündungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wirken Bärentraubenblätter leicht harntreibend, was die natürliche Spülung der Harnwege fördert und die Ausscheidung von Schadstoffen unterstützt. Für Hunde und Katzen, die zu Harnwegsinfektionen oder Nierenproblemen neigen, stellen sie einen sanften, pflanzlichen Begleiter zur Unterstützung des Harnstoffwechsels und der natürlichen Entgiftungsfunktion dar.

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Q&A

Können Bärentraubenblätter eine tierärztliche Behandlung bei Harnwegsinfektionen ersetzen?
Bärentraubenblätter sind als unterstützende Naturheilpflanze zu verstehen und ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei einer diagnostizierten Harnwegsinfektion oder Nierenerkrankung ist immer eine tierärztliche Abklärung notwendig.
Wie wirkt die Bärentraube genau im Tierkörper?
Der Wirkstoff Arbutin wird im Darm aufgenommen und über die Nieren in die Harnwege transportiert. Erst dort wird er in seine aktive Form umgewandelt. Das bedeutet, die Pflanze „weiß“ genau, wo sie wirken soll, und entfaltet ihre reinigende Kraft konzentriert in der Blase und den Harnleitern.
Können Bärentraubenblätter auch bei Nierensteinen unterstützend eingesetzt werden?
Die harntreibende Wirkung der Bärentraubenblätter kann grundsätzlich dazu beitragen, die Harnwege zu spülen und damit einer Kristallbildung vorzubeugen. Bei einem bestehenden Nierensteinleiden ist jedoch immer eine tierärztliche Behandlung erforderlich.
Wie schnell ist mit einer Wirkung der Bärentraubenblätter zu rechnen?
Die Wirkung pflanzlicher Inhaltsstoffe tritt in der Regel sanfter und langsamer ein als bei synthetischen Wirkstoffen. Eine spürbare Unterstützung ist häufig nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung zu beobachten.
Können Bärentraubenblätter auch vorbeugend bei gesunden Tieren eingesetzt werden?
Bärentraubenblätter können in kurweiser Anwendung auch vorbeugend eingesetzt werden – besonders bei Tieren, die rassebedingt oder altersbedingt anfälliger für Harnwegsprobleme sind. Eine regelmäßige, sanfte Unterstützung der Harnwegsfunktion kann helfen, Problemen frühzeitig entgegenzuwirken.

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